Geschichte von IJM

Gary Haugen (Bild)

IJM wurde 1997 von Gary Haugen, dem ehemaligen UN-Chefermittler für den Völkermord in Ruanda, in Washington DC (USA) gegründet.

Die Arbeit entstand vor allem als Reaktion auf Haugen's Erfahrungen in Ruanda. Sie war aber auch Antwort auf eine unter 65 weltweit arbeitenden Hilfsorganisationen durchgeführte Studie. Die Organisationen wurden befragt, ob sie in ihrem Umfeld Menschenrechtsverletzungen erleben.  Es wurde festgestellt, dass fast allen Befragten Formen des Machtmissbrauchs bekannt ist, sie gleichzeitig aber keine Möglichkeit sehen, Betroffenen zu helfen.

Es fehlen vor allem ausgebildete Juristen, die den häufig unterhalb der Armutsgrenze lebenden Opfern zur Seite stehen und helfen. Polizeilicher Missbrauch und Korruption sind insbesondere in ärmeren Ländern weit verbreitet. Rechtshilfe ist außerdem oft zu teuer oder gar nicht verfügbar. Vielfach sind unter der Armutsgrenze lebende Menschen daher nicht vom Schutz der Justizsysteme erfasst.

Während es bereits zahlreiche humanitäre Organisationen gibt, die mit großem Mut und Einsatz Armut, Krankheiten und Bildungsmangel bekämpfen, gibt es nur wenige Organisationen die konkrete Rechtshilfe in Form von menschenrechtlicher Einzelfallarbeit vor Ort anbieten.

Andere Organisationen verfügen häufig nicht über die nötigen Kapazitäten und Fachkenntnisse, um Menschenrechtsverstößen angemessen entgegenzutreten. IJM möchte dazu beitragen, diese »Lücke» zu schließen.

 

IJM-Rundbrief

 

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